Ein Weihnachtsfest mit besonderer Verantwortung. Lassen Sie sich impfen?

Liebe Lesende,

ein Weihnachtsfest mit einer wichtigen Entscheidung steht an. Auch ich habe mir Gedanken gemacht, ein wenig recherchiert und die mir zur Verfügung stehenden Informationen zusammengetragen.

Im Ergebnis habe ich hier einige offizielle Informationen für Sie zusammengestellt, die Sie bei der Findung ihrer Antwort auf die Frage „Lasse ich mich impfen?“ unterstützen können.

Fühlen Sie sich frei, nach dem Motto: „Take the best and leave the rest!“

Meiner Kenntnis nach ist es das erste Mal in der Forschungsgeschichte, bei der im Zuge des Entwicklung eines Impfstoffes die sogenannte „Teleskop-Methode“ Anwendung fand und findet. Man schiebt die einzelnen Zeitspannen der verschiedenen Prüfungen soweit zusammen, bis man schnellstmöglich zum erfolgreichen Ende gelangt.  Zu Lasten der Überprüfbarkeit eines Impfstoffes bei Zulassung! Das Positive dabei ist die Schnelligkeit bis zur Zulassung. Das Negative und Gefährliche dabei ist das Fehlen ausreichender Daten für eine sichere Überprüfung! Und das zeigt sich in fehlenden Daten, wie Sie im Folgenden immer wieder lesen werden. Beschreibungen wie “ …keine oder nur begrenzte Datenmengen“, „Studien wurden nicht abgeschlossen“, „Es ist nicht bekannt…“, “ in Ermangelung von Studien…“ sind Hinweise auf das Fehlen wichtiger Untersuchungsergebnisse.

Hier nun ein Auszug der Warnhinweise und allgemeinen Empfehlungen zum Biontech-Impfstoff, bekannt gegeben durch die britische Regierung:

Hier geht es zum englischen Original: https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/943417/Information_for_healthcare_professionals.pdf

Grundsätzliches zur Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Stillzeit:

Es gibt keine oder nur begrenzte Datenmengen aus der Verwendung des COVID-19-mRNA-Impfstoffs BNT162b2!

Studien zur Reproduktionstoxizität (fruchtbarkeitsgefährdende bei den Eltern sowie fruchtschädigende Beeinträchtigungen bei den Nachkommen)  bei Tieren wurden nicht abgeschlossen. Der COVID-19-mRNA-Impfstoff BNT162b2 wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen. Bei Frauen im gebärfähigen Alter sollte eine Schwangerschaft vor der Impfung ausgeschlossen werden. Darüber hinaus sollte Frauen im gebärfähigen Alter geraten werden, eine Schwangerschaft mindestens 2 Monate nach ihrer zweiten Dosis zu vermeiden.

Es ist nicht bekannt, ob der COVID-19-mRNA-Impfstoff BNT162b2 in die Muttermilch übergeht. Ein Risiko für Neugeborene / Säuglinge kann nicht ausgeschlossen werden. Der COVID-19-mRNA-Impfstoff BNT162b2 sollte während des Stillens nicht angewendet werden. 

Es ist nicht bekannt, ob der COVID-19-mRNA-Impfstoff BNT162b2 einen Einfluss auf die Fertilität hat.

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für den Gebrauch:

  1. Personen mit einer Anaphylaxie (schockartige allergische Reaktion, besonders gegen artfremdes Eiweiß) in der Vorgeschichte eines Impfstoffs, Arzneimittels oder Lebensmittels in der Vorgeschichte sollten den COVID-19-mRNA-Impfstoff BNT162b2 nicht erhalten. Eine zweite Dosis des COVID-19-mRNA-Impfstoffs BNT162b2 sollte nicht an Personen verabreicht werden, bei denen eine Anaphylaxie der ersten Dosis des COVID-19-mRNA-Impfstoffs BNT162b2 aufgetreten ist.
  2. Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder Personen mit einer Blutungsstörung, die eine intramuskuläre Injektion kontraindizieren würde, sollten den Impfstoff nicht erhalten, es sei denn, der potenzielle Nutzen überwiegt eindeutig das Risiko einer Verabreichung.
    Meine Anmerkung: Unter Antikoagulation versteht man die Gabe von Medikamenten zur Hemmung der Blutgerinnung. Das heißt, diese Medikamente (Antikoagulantien) können über verschiedenste Mechanismen die Entstehung eines Gerinnsels in Blutgefäßen verhindern. Diese Antikoagulantien gehören zur Standardtherapie bei Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und sonstigen koronaren Herzkrankheiten (KHK). Diese Grunderkrankungen gelten neben anderen als Schlüsselfaktoren für einen schweren COVID-19 Verlauf. Meine Frage: Wer wägt das Risiko einer Verabreichung ab?
  3. Kontraindikationen:  In Ermangelung von Verträglichkeitsstudien darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
    Anmerkung von SM: Laut Gesundheitsministerium sollen als erstes die Hochhrisikogruppen geimpft werden, also hauptsächlich über 80jährige und vorerkrankte Menschen mit Multimedikation. Wie bitte geht das zusammen mit dieser Warnung sowie dem Warnhinweis 2?
  4. Dieser Impfstoff enthält Polyethylenglykol / Makrogol (PEG) und Cholesterin!
    Meine Anmerkung zu PEG: In mehreren Veröffentlichungen wird auf die Giftigkeit von PEG hingewiesen. So schreibt Focus online in einem Beitrag von Luca Menne am 25.02.2019: “ Auch kritisch zu betrachten ist der Stoff Ethylenoxid, der zur Herstellung von Polyethylenglycol verwendet wird. In Tierversuchen hat sich diese Substanz als krebserregend, erbgutverändernd und fruchtschädigend erwiesen.“ 
    Meine Frage zu Cholesterin: Wie schaut es bei den Menschen aus, die Cholesterinsenker einnehmen? Mit welchen Wirkungen ist zu rechnen?

Unabhängig von der Sicherheit oder Gefahr des neuen Impfstoffs stellt sich mir die grundsätzliche Frage nach der Logik der Impfstrategie unserer Regierung.

  1. Laut den Herstellerinformationen wurden nur Personen zwischen 16 und 55 Jahren für die Studie herangezogen. Zumindest werden keinerlei Daten für ältere Menschen erwähnt in der Phase 2 Studie. Es gibt also keinerlei Daten für ältere bis sehr alte Menschen und multipel erkrankte Menschen. Trotzdem möchte unsere Regierung mit genau dieser Gruppe beginnen!?
  2. Sowohl die Heinsberg-Studie https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/heinsberg-studie-das-lernen-wir-daraus-und-das-nicht/  aus dem Mai 2020 wie auch eine Studie zur Früherkennung des Typ-1-Diabetes bei Kindern in Bayern im Oktober 2020 https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117871/Bayern-Sechsmal-mehr-Kinder-mit-SARS-CoV-2-infiziert-als-gemeldet  kommen zu dem Schluss bzw. legen nahe, dass die tatsächliche Infektionszahl der Bevölkerung um das 5 bis 6-fache höher ist als der tatsächliche, vom RKI täglich veröffentlichte Wert. (Eine einfache Testung der Antikörper bzw. der Corona-spezifischen T-Zellen würde hier Klarheit schaffen. ) Dies würde bedeuten, dass anstelle von ca. 1.510.000 Menschen (RKI Stand 21.12.2020 0:00 Uhr) bereits 7.550.000 bis 9.060.000 Menschen infiziert sind/waren. Bis heute habe ich keine Informationen lesen können, wie unsere Regierung unnötige Impfungen vermeiden möchte, denn jeder, der infiziert war, müsste auch Antikörper bzw. T-Zellen haben und somit keine weitere Impfung benötigen.
  3. Die Impfung schützt vor einem eventuell schweren Verlauf der Erkrankung, aber nicht vor der Verbreitung. Auch eine geimpfte Person kann das Virus weiter geben! Dazu schreibt das RKI auf seiner Internetseite unter der Rubrik FAQ: „… Zudem ist noch nicht geklärt, in welchem Maße die Transmission (Erregerübertragung) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird.“ Frage: Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass, wenn es auch nur den geringsten Hinweis einer Verhinderung geben würde, es nicht unverzüglich vom RKI kommuniziert werden würde? Die Aussage eines Moderna-Chefarztes klingt zumindest nicht nach einer „Vermutung“: https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/modernas-corona-impfstoff-verhindert-nicht-unbedingt-virus-uebertragung-c/

Soweit meine Erkenntnisse. Wie sinnvoll diese Impfung ist, muss jeder für sich entscheiden und sollte es auch weiterhin frei entscheiden dürfen!

Ich wünsche allen ein glückliches Händchen bei Ihrer Entscheidung, ein frohes Weihnachtsfest und einen besinnlichen Rutsch in ein sicher ungewöhnliches 2021.

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Soziale Kompetenzen Ihrer Führungskräfte fördern mit kultureller Bildung

Fortbildungsprogramme, die auf Kulturelle Bildung setzen, steigern die Selbstreflexion bei angehenden Führungskräften enorm und fördern ihre Persönlichkeitsentwicklung und Wertehaltung. Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Dr. Barbara Lämmlein und Prof. Dr. Ulrike Gerdiken von der Frankfurt University of Applied Sciences in dem durch die Karl Schlecht Stiftung geförderten Forschungsprojekt „Durch Kulturelle Bildung zu Good Leadership?“. Für dieses führten sie Interviews mit zwei voneinander unabhängigen Gruppen von angehenden Führungskräften.

Die Ergebnisse zeigen, dass die intensive Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur vor allem die Selbstreflexion und den Erwerb sozialer Kompetenzen fördert. Dies sehen die Wissenschaftlerinnen als Grundlage für ein späteres Leitungshandeln im Sinne eines „Good Leadership“ – einem wertschätzenden, dialogischen, humanistischen Führungskonzept.

Quelle: Rat für kulturelle Bildung:https://www.rat-kulturelle-bildung.de/detail/detail/forschungsergebnis-fuehrungskraefteprogramme-mit-kultureller-bildung

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„Lockdown light“ – Die Bankrotterklärung unserer freiheitlich, demokratischen Grundidee!

Unser Grundgesetz ist der Rahmen, in dem sich alles abspielen muss und der nur im Äußersten Notfall durchbrochen werden darf. Bevor dieser Rahmen verlassen wir, müssen alle Register des Machbaren gezogen werden, um dies zu verhindern.

Geschieht dies – wie zur Zeit – nicht, offenbaren sich gleich mehrere Dinge in Bezug auf unsere Politische Führung:

  1. Hilflosigkeit 
  2. Unfähigkeit 
  3. Tatenlosigkeit

Woran erkennt man Hilflosigkeit, Unfähigkeit, Tatenlosigkeit?

Nun, Punkte 1 und 2 am „Hin und Her“, am „Für und Wider“. Sie erinnern sich sicherlich noch an die ersten Aussagen und Diskussionen der Politiker und der „Experten“ zur Gefährlichkeit des Virus für Deutschland kurz nach Ausbruch in China. 

Damals – im März 2020 – hatte selbst das RKI die Gefahr als nur „gering“ eingeschätzt. 

Wie bitte? Bei einem Virus, der in China zu drastischen Massnahmen gegenüber der Zivilbevölkerung geführt hat und nach den bereits gemachten Erfahrungen mit SARS und MERS? 

Zum Thema Tatenlosigkeit empfehle ich hier als als Erstes die Lektüre des Ärzteblatts aus 2005:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/48422/Katastrophenschutz-Notfallplaene-gegen-toedliche-Erreger

Wohlgemerkt 2005! Was haben die Politiker seit SARS (also in den letzten 15 Jahren) getan, um uns vor der nächsten Pandemie besser zu schützen? Die Aktionen waren vielversprechend.

Oder beantworten Sie sich doch mal die Frage, was die Politiker zwischen März und Oktober 2020 getan haben, um die Schulen vor Schließungen zu schützen? 

Noch im Juni galten für Politiker und Experten die Schulen als nicht besonders gefährlicher Ansteckungsort: 

https://www.mdr.de/wissen/corona-studie-kinder-kaum-ansteckend-100.html

Tatsächliches „Wissen“ oder geschickter Täuschungsversuch um die Tatenlosigkeit der letzten Jahre zu verschleiern, die dazu geführt hat, dass die Schulen auf eine solche Situation überhaupt nicht vorbereitet sind? 

Denn jetzt im November 2020 erkennt Herr Söder: 

https://www.news4teachers.de/2020/11/soeder-raeumt-ein-schulen-sind-infektionsherde-spahn-schlaegt-vor-bei-infektion-eines-schuelers-muss-die-ganze-klasse-in-kurz-quarantaene/

Ein Schelm, wer böses dabei denkt. 

Und was ist eigentlich mit unserem Gesundheitssystem? Gibt es keinen Katastrophenplan? Was wäre im (unwahrscheinlichen) Fall eines Krieges (in dem wir uns ja nach Aussagen verschiedener Politiker weltweit befinden), in dem dann auch mal schnell 100.000 Menschen an einem Tag notfallmäßig versorgt werden müssten?  

Genügend Betten, ausreichend Personal in den Kliniken? Fehlanzeige – Mit der Gesundheitsreform seit 1997 (damals mit Herrn Seehofer als Gesundheitsminister) eingespart und verkauft an gewinnorientierte Aktiengesellschaften.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/56239/Folgen-der-Privatisierung-von-Krankenhaeusern-Die-Spielregeln-sind-willkuerlich

Stattdessen wird die Angstkeule weiter geschwungen und genau das gemacht, was in unserer Verfassung eigentlich nicht vorgesehen ist. Die Einschränkung der Grundrechte!

Noch ein Beispiel für Tatenlosigkeit: Wissen Sie, auf welcher Grundlage die Entscheidung für die Einleitung von Grundrechtseinschränkungen bei einer Überschreitung der Inzidenzwerte von 35 bzw. 50 getroffen wurden? 

Die Tatsache, dass unsere Gesundheitsämter nicht in der Lage sind, mehr als 5 bzw. 7 „Infizierte“ pro Tag nach zu verfolgen bildet die Grundlage. Wäre es nicht sinnvoller, ja sogar eine Pflicht des Staates, diese Ämter technisch, organisatorisch und personell so auszustatten, dass auch tatsächliche Katastrophen mit sehr vielen, täglichen „Infizierten“ bewältigt werden können? 

Ich zitiere hier den Amtseid, den der Bundespräsident, die Kanzlerin und die Bundesminister bei ihrem Amtsantritt gemäß Grundgesetz Artikel 56 bzw. 64 leisten:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“

Habe ich richtig gelesen? „das Grundgesetz …wahren und verteidigen…, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen..Gerechtigkeit gegen jedermann üben…“?

Wie wirkt dieser Anspruch auf Sie, verglichen mit den Realitäten, die Sie jetzt und hier gerade erleben?

Das miese Spiel mit der Angst und den Todeszahlen

Täglich werden wir penetriert mit COVID19-Toden. Hinter jedem Einzelnen steht ein Schicksal, das sicher dramatisch ist. Aber haben Sie schon einmal überlegt, wie viele Menschen in Deutschland täglich sterben? Es sind ca. 2.700!

Das eigentlich erschreckende daran ist, dass davon ca. 935 Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen (37 % aller ca. 910.000 Todesfälle 2016 in Deutschland), ca. 660 an Krebs sowie ca. 480 an Diabetes (Stand 2010, Tendenz steigend) vorzeitig versterben! 

Wie gesagt, täglich und das dauerhaft jedes Jahr, nicht nur während einer Katastrophe!

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Weniger-Tote-durch-Herzkrankheiten-252354.html

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/172573/umfrage/krebstote-in-deutschland/

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83377/Mehr-Todesfaelle-durch-Diabetes-in-Deutschland-als-erwartet

Wird das kommuniziert? Wird diesen Verstorbenen gedacht? Was denken wohl die Anhörungen dieser Verstorbenen? Spiegelt das alles ein Handeln „…zum Wohle des deutschen Volkes…“?

Studien belegen zwischenzeitlich eindeutig, dass es keine Korrelation zwischen der Stringenz der Lockdowns und der Anzahl der Todesfälle gibt. Im Gegensatz dazu wurden starke positive Korrelationen mit koviden Todesfällen mit dem Anteil der übergewichtigen Bevölkerung und dem Ausmaß des Bewegungsmangels in der Bevölkerung beobachtet. Weitere Faktoren, die positiv mit der koviden Mortalität korrelierten, waren das Alter, der Anteil der Bevölkerung mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Anteil der Bevölkerung mit Krebs.

https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpubh.2020.604339/full

https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2029717

Wäre es nicht logisch und würde man also die meisten Menschenleben retten können, wenn man sich intensiv um die Reduzierung dieser Grunderkrankungen kümmert beziehungsweise sich mit den Ursachen zur Entstehung dieser Grundkrankheiten beschäftigt?

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Wahrheit und Sinn

Tja, man könnte denken, es gäbe nur eine Wahrheit. Dass Wahrheit aber keinen Status der Einzigartigkeit besitzt, erleben wir nicht nur mittels „alternativen Fakten“, die über den großen Teich zu uns rüber schwappen. Nein, auch hier lässt sich über „Wahrheit“ diskutieren. Oder zumindest über Interpretationen von „Wahrheit“.

Schauen Sie selbst:

hier:

https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend-2403.html

und hier:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article219973736/Deutschlandtrend-Impfbereitschaft-in-Deutschland-nimmt-ab.html

Beide Artikel bezeichnen sich als „Deutschlandtrend“ und beide auf die gleiche „Infratest dimap“ Umfrage, kommen aber zu einem diametralen Ergebnis – zumindest im Titel und somit in der Botschaft, die sie dem Leser vermitteln wollen.

Lesen Sie beide Artikel jeweils aus zwei unterschiedlichen Perspektiven, einmal als Impfgegner und einmal als Impfbefürworter.

Was denken Sie? Denken Sie aus beiden Perspektiven immer positiv über die Medien? Was machen die unterschiedlichen Botschaften wohl mit der Leserschaft ?

Wahrscheinlich ist, dass die Impfgegner eher dazu neigen, den WELT-Deutschlandtrend als wahr anzunehmen und weiter in die Welt zu tragen, dagegen die Impfbefürworter sich eher die Tagesschau-Botschaft zu eigen machen.

Beide Botschaften sind wahr, aber welchen Sinn haben solche Veröffentlichungen?

Sie kennen die Antwort, aber sollten solche Umfragen nicht eher der Politik als wichtige Entscheidungsgrundlage für sinnvolle Investitionen unserer Steuergelder dienen? Was wäre, wenn beide oder alle Medien getitelt hätten:

EU-Zuteilungrate an Impfstoff für Deutschland ausreichend! Nur 56 Mio-Impfdosen notwendig! Millionen € Steuergelder gespart, die nun für die Infrastruktur des Gesundheitswesens fliessen können!

Aber das wäre zu schön, um wahr zu sein…

 

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Nur Vorgesetzter oder gute Führungskraft?

Der Forscherverbund GLOBE (Global Leadership and Organizational Behavior Effectiveness). beschäftig sich mit den Attributen und Verhaltensweisen einer herausragenden Führungskraft im interkulturellen Vergleich, aber auch um Führungsstrategien und Führungserfolg.

Eines ist sicher: Die Führungskraft entscheidet die Frage oft selbst durch eigenes Verhalten und Tun!

„Teammitglieder werden durch eigenes Verhalten so beeinflusst, dass dies bei ihnen mittelbar oder unmittelbar ein gewünschtes Verhalten bewirkt“, definiert Prof. Dr. Jürgen Weibler, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insb. Personalführung und Organisation an der FernUniversität in Hagen.

Eigentlich nichts Neues und dennoch ist die Missachtung bzw. nicht Schulung von Verhaltensweisen, die eine herausragende Führungskraft ausmachen, weltweit immer wieder Ursache für unternehmerischen Misserfolg.

Es gibt Eigenschaften, die positiv wirken,  z.B. sich als Führungskraft selbst stark für das Gruppenziel einzusetzen, also Vorbild zu sein. Ein anderes Attribut ist Entscheidungsfreude. Unbeliebt sind dagegen „Kontrollfreaks“. Die Mitarbeitenden wollen eine gewisse Handlungsfreiheit haben.

Erwartet wird auch, dass Vorgesetzte Erfolge anderer nicht für sich verbuchen und andere materiell nicht ausbeuten. Oft wird Integrität erwartet.

Aber ein Attribut ragt über alle anderen hinaus: Gerechtigkeit am wichtigsten!

Höchste Priorität hat laut empirischen Studien ist fast immer Gerechtigkeit. Drei Formen sollte man sich, so Weibler, merken:

Die wichtigste Form von Gerechtigkeit ist die „interaktionelle Form“: Höflichkeit, Freundlichkeit, Respekt. Sie fällt als erste ins Gewicht, weil sie allgegenwärtig und unmittelbar ist.

Zum anderen die „prozedurale Form“: Benutzt die Führungskraft zur Beurteilung von Sachverhalten und für die Mitarbeitende betreffende Entscheidungen eine Methodik, die diese nachvollziehen und akzeptieren können?

Bei der dritten Form, der „Verteilungsgerechtigkeit“, geht es darum, Lob und Anerkennung, aber auch materielle Zuwendungen je nach Kultur beispielsweise gleich oder nach erbrachten Leistungen zu verteilen. Sieht bei den Leistungen die Führungskraft die Beiträge, die jemand für die Gruppe erbringt? Setzt sie das in Relation zu dem, was sie den Einzelnen gibt?

Ungerechtigkeit beeinflusst die Atmosphäre in der Gruppe dagegen grundsätzlich negativ. „Ungerechte“ Vorgesetzte erzeugen Frustrationen, diese Schwierigkeiten im Miteinander der Gruppe. Wer frustriert ist, ist selten aufgeschlossen oder gar freundlich und zuvorkommend.

Quelle: Fernuniversität in Hagen. Mehr zum Thema finden Sie hier: https://mooc.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2019/02/am-14-von-vorgesetzten-zu-guten-fuehrungskraeften.shtml

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„Nach unten treten“ – Studie zeigt, wie Mitarbeiter zukünftige Rivalen kleinhalten!

Wettbewerb unter Kollegen führt nicht immer zu den besten Ergebnissen. Ist das Arbeitsklima zu kompetitiv, beginnt der Konkurrenzkampf unter den Mitarbeitern. Dabei sabotieren sie nicht nur Chefs und Mitarbeiter mit höherem Ansehen und Status, sondern verhindern auch den beruflichen Aufstieg von Kollegen, die sie in Zukunft überflügeln könnten. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Kühne Logistics University (KLU) in einer aktuellen Studie.

Social Undermining lautet der Fachbegriff, der ein subtiles negatives Verhalten gegenüber Kollegen beschreibt. In vielen Unternehmen ist dieses Verhalten an der Tagesordnung und schadet auf lange Sicht dem beruflichen Erfolg der Opfer und dem Unternehmen.

„Wenn ich sehe, dass ein Kollege sich in der Vergangenheit besonders schnell beruflich entwickelt hat, nehme ich an, dass er das auch in Zukunft tun wird und mir damit meine Position streitig machen könnte.“ Grund genug für manche Mitarbeiter, den aufstrebenden Kollegen auf subtile Art zu sabotieren. „Aus Angst um meine eigene Position versuche ich, die Weiterentwicklung des anderen zu behindern“, fasst Tröster das Phänomen zusammen.

Dieses Verhalten lässt sich nicht nur in bestehenden Teams beobachten. Es kann sogar Auswirkungen auf die Auswahl neuer Mitarbeiter haben. „Ein Vorgesetzter, der auf seinem Gebiet sehr gut ist, erwartet auch viel von seinen Mitarbeitern und wird nur Top-Leute in sein Team holen“, erklärt Van Quaquebeke. „Ein Chef mit geringerem Potential wird dagegen eher Mitarbeiter einstellen, deren Fähigkeiten noch unter seinen eigenen liegen. Aus Angst, von kompetenteren Mitarbeitern überflügelt zu werden, arbeitet er lieber mit einem mittelmäßigen Team.“

Empfehlung für Mitarbeiter: Sich möglichst leistungsstarke Chefs und Kollegen zu suchen. Auf den ersten Blick scheint es anstrengender zu sein, mit hohen Leistungsstandards mitzuhalten. Auf lange Sicht ist das aber besser als von Vorgesetzten, die sich um ihre Position sorgen, am eigenen Fortschritt gehindert zu werden.

Der Artikel „Keeping (Future) Rivals Down: Temporal Social Comparison Predicts Coworker Social Undermining via Future Status Threat and Envy“ ist im Journal of Applied Psychology erschienen.

Quelle: Kühne Logistics University – Wissenschaftliche Hochschule für Logistik und Unternehmensführung (idw)

https://www.extremnews.com/berichte/wirtschaft/c14c16cf21ee0a5

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Unternehmensführung: „Vorsicht, ansteckend! Schlechte Laune im Service!“

Wirtschaftswissenschaftler zeigen, wie sich unfreundliches Verhalten unter Kunden ausbreitet

Schlechte Laune ist ansteckend. Das lässt sich nicht nur in Alltagssituationen – ob im Büro, im Straßenverkehr oder im Sandkasten auf dem Spielplatz – immer wieder beobachten. Wie Wirtschaftswissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena zeigen, ist die „Ansteckungsgefahr“ im Dienstleistungssektor besonders kritisch. Und das in mehrfacher Hinsicht. „Klar ist, niemand wird sich von einem miesepetrigen Serviceangestellten gerne bedienen lassen“, sagt Prof. Dr. Gianfranco Walsh von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. „Umgekehrt gilt auch, dass unfreundliche Kunden die Zufriedenheit von Dienstleistungsanbietern mit ihrer Arbeit deutlich senken und nicht selten zu gesundheitlichen Problemen, bis hin zum Burn-out, beitragen.“

Wie der Inhaber des Lehrstuhls für Marketing und sein Forscherteam in einer aktuellen Studie zudem belegen, lassen sich Kunden von unfreundlichem Verhalten anderer anstecken und setzen damit unter Umständen negative Maßstäbe für das Geschäftsklima. „Kunden übernehmen negative Verhaltensweisen von anderen Kunden – aber auch von den Dienstleistungsmitarbeitern selbst“, sagt Prof. Walsh.

Deshalb gilt: Prüfen Sie immer wieder den Zufriedenheitslevel Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder bieten Sie eine dauerhafte Möglichkeit für einen vertrauensvollen „Kummerkasten“. Das kann z.B. eine interne Person sein, die das Vertrauen der Belegschaft genießt oder ein neutraler, externer „Mediator“, der sich den Streitigkeiten, Sorgen und Ängsten annimmt.

mehr Infos
Quellen

Friedrich-Schiller-Universität Jena

FSU-Jena

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Unternehmensführung: „Besser ein „Nein“ als gar keine Antwort!“

Wer einen sozialen Ausschluss erlebt, benötigt wenigstens ein Minimum an Aufmerksamkeit, um seine negativen Gefühle zu reduzieren.

Absagen oder unfreundliche Kommentare fördern das Wohlbefinden mehr als von anderen Personen ignoriert zu werden.

Bisherige Forschung zeigte, dass Individuen sehr sensibel auf die kleinsten Anzeichen von sozialer Ausgrenzung reagieren. Denn diese gefährdet fundamentale Bedürfnisse des Menschen wie Zugehörigkeit, Selbstwertgefühl und Kontrolle. Ausserdem wird die eigene Wahrnehmung bedroht, eine Bedeutung für andere zu haben. Weil sich bisher wenige Studien der Frage widmeten, welche Faktoren zu einer Verbesserung der negativen Gefühle nach einer sozialen Ausgrenzung führen, haben Psychologen der Universität Basel und der Purdue University (USA) Rahmenbedingungen untersucht, die solche Situationen erträglicher machen.

Diese Erkenntnis hat wichtige Implikationen für die Behandlung von Bewerberinnen und Bewerbern bei Auswahlprozessen, wie Psychologen der Universität Basel und der Purdue University in der Zeitschrift Personality and Social Psychology Bulletin berichten. Wenn sich mehrere Bewerberinnen und Bewerber für eine Arbeitsstelle interessieren, ist es unvermeidbar, dass nur eine Person eine Zusage und alle anderen eine Absage erhalten. Bei den erfolglosen Mitbewerbern werden durch die Zurückweisung, die einem sozialen Ausschluss gleichkommt, oft negative Gefühle ausgelöst.

Was für die Behandlung von Bewerberinnen und Bewerbern bei Auswahlprozessen gilt, hat natürlich auch die gleiche Implikation im alltäglichen Umgang mit Kolleginnen und Kollegen im Team.

Auf hier gilt: „Besser ein „Nein“ als gar keine Antwort!“

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Quellen

Universität Basel

uni-basel

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Übergewicht verringert Vernetzung zwischen Hirnregionen

Starkes Übergewicht erhöht nicht nur das Risiko, an Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz oder Arteriosklerose zu erkranken, sondern gefährdet auch das Gehirn und seine geistigen Fähigkeiten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben nun herausgefunden, dass bei Adipösen höheren Alters die Prozesse wie Erinnern und Planen schlechter funktionieren könnten. Das ist ein wichtiges Indiz für eine frühzeitig drohende Alzheimer-Demenz.

„Wir haben direkte Hinweise dafür gefunden, dass ein hoher Body Mass Index auch dem Gehirn schadet“, so Veronica Witte, Leiterin der zugrundeliegenden Studie und der Forschungsgruppe Altern und Adipositas am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften. „Wir haben beobachtet, dass bei stark Übergewichtigen innerhalb eines bestimmten Netzwerks einige Regionen schwächer miteinander verbunden sind. Dadurch können in diesem sogenannten Default Mode Network, kurz DMN, die einzelnen Regionen schlechter zusammenarbeiten.“

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Quellen
Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

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Golf-Charity Turnier zu Gunsten der Dr. Auma Obama Stiftung Sautikuu

München, 23.07.2014
Golf-Charity Turnier zu Gunsten der Dr. Auma Obama Stiftung Sautikuu.

Die Fattoria la Vialla, vertreten durch Stefan Maxeiner, war natürlich gern bereit, die Stiftung, die sich um den Aufbau einer wirtschaftlichen Lebensgrundlage
der Menschen in Kenia kümmert (http://sautikuufoundation.org/de/nachhaltige-oekonomische-entwicklung/), zu unterstützen.

Es wurde lange überlegt, das Turnier wegen der schrecklichen Ereignisse in München abzusagen, aber nach langem Abwägen hat man sich doch
für die Durchführung entschieden. Und so konnte am Abend Scheck über 35.000 € an Dr,Obama übergeben werden.

zur Stiftung: http://sautikuufoundation.org/de/startseite/


Golf-CharityDrAumaObamaStiftungSautikuu

Auf dem Bild v.li.n.r.: Dr. Auma Obama, Juliana Gröger von I’m Living Immobilien, Stefan Maxeiner

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