Ein Weihnachtsfest mit besonderer Verantwortung. Lassen Sie sich impfen?

Liebe Lesende,

ein Weihnachtsfest mit einer wichtigen Entscheidung steht an. Auch ich habe mir Gedanken gemacht, ein wenig recherchiert und die mir zur Verfügung stehenden Informationen zusammengetragen.

Im Ergebnis habe ich hier einige offizielle Informationen für Sie zusammengestellt, die Sie bei der Findung ihrer Antwort auf die Frage „Lasse ich mich impfen?“ unterstützen können.

Fühlen Sie sich frei, nach dem Motto: „Take the best and leave the rest!“

Meiner Kenntnis nach ist es das erste Mal in der Forschungsgeschichte, bei der im Zuge des Entwicklung eines Impfstoffes die sogenannte „Teleskop-Methode“ Anwendung fand und findet. Man schiebt die einzelnen Zeitspannen der verschiedenen Prüfungen soweit zusammen, bis man schnellstmöglich zum erfolgreichen Ende gelangt.  Zu Lasten der Überprüfbarkeit eines Impfstoffes bei Zulassung! Das Positive dabei ist die Schnelligkeit bis zur Zulassung. Das Negative und Gefährliche dabei ist das Fehlen ausreichender Daten für eine sichere Überprüfung! Und das zeigt sich in fehlenden Daten, wie Sie im Folgenden immer wieder lesen werden. Beschreibungen wie “ …keine oder nur begrenzte Datenmengen“, „Studien wurden nicht abgeschlossen“, „Es ist nicht bekannt…“, “ in Ermangelung von Studien…“ sind Hinweise auf das Fehlen wichtiger Untersuchungsergebnisse.

Hier nun ein Auszug der Warnhinweise und allgemeinen Empfehlungen zum Biontech-Impfstoff, bekannt gegeben durch die britische Regierung:

Hier geht es zum englischen Original: https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/943417/Information_for_healthcare_professionals.pdf

Grundsätzliches zur Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Stillzeit:

Es gibt keine oder nur begrenzte Datenmengen aus der Verwendung des COVID-19-mRNA-Impfstoffs BNT162b2!

Studien zur Reproduktionstoxizität (fruchtbarkeitsgefährdende bei den Eltern sowie fruchtschädigende Beeinträchtigungen bei den Nachkommen)  bei Tieren wurden nicht abgeschlossen. Der COVID-19-mRNA-Impfstoff BNT162b2 wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen. Bei Frauen im gebärfähigen Alter sollte eine Schwangerschaft vor der Impfung ausgeschlossen werden. Darüber hinaus sollte Frauen im gebärfähigen Alter geraten werden, eine Schwangerschaft mindestens 2 Monate nach ihrer zweiten Dosis zu vermeiden.

Es ist nicht bekannt, ob der COVID-19-mRNA-Impfstoff BNT162b2 in die Muttermilch übergeht. Ein Risiko für Neugeborene / Säuglinge kann nicht ausgeschlossen werden. Der COVID-19-mRNA-Impfstoff BNT162b2 sollte während des Stillens nicht angewendet werden. 

Es ist nicht bekannt, ob der COVID-19-mRNA-Impfstoff BNT162b2 einen Einfluss auf die Fertilität hat.

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für den Gebrauch:

  1. Personen mit einer Anaphylaxie (schockartige allergische Reaktion, besonders gegen artfremdes Eiweiß) in der Vorgeschichte eines Impfstoffs, Arzneimittels oder Lebensmittels in der Vorgeschichte sollten den COVID-19-mRNA-Impfstoff BNT162b2 nicht erhalten. Eine zweite Dosis des COVID-19-mRNA-Impfstoffs BNT162b2 sollte nicht an Personen verabreicht werden, bei denen eine Anaphylaxie der ersten Dosis des COVID-19-mRNA-Impfstoffs BNT162b2 aufgetreten ist.
  2. Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder Personen mit einer Blutungsstörung, die eine intramuskuläre Injektion kontraindizieren würde, sollten den Impfstoff nicht erhalten, es sei denn, der potenzielle Nutzen überwiegt eindeutig das Risiko einer Verabreichung.
    Meine Anmerkung: Unter Antikoagulation versteht man die Gabe von Medikamenten zur Hemmung der Blutgerinnung. Das heißt, diese Medikamente (Antikoagulantien) können über verschiedenste Mechanismen die Entstehung eines Gerinnsels in Blutgefäßen verhindern. Diese Antikoagulantien gehören zur Standardtherapie bei Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und sonstigen koronaren Herzkrankheiten (KHK). Diese Grunderkrankungen gelten neben anderen als Schlüsselfaktoren für einen schweren COVID-19 Verlauf. Meine Frage: Wer wägt das Risiko einer Verabreichung ab?
  3. Kontraindikationen:  In Ermangelung von Verträglichkeitsstudien darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
    Anmerkung von SM: Laut Gesundheitsministerium sollen als erstes die Hochhrisikogruppen geimpft werden, also hauptsächlich über 80jährige und vorerkrankte Menschen mit Multimedikation. Wie bitte geht das zusammen mit dieser Warnung sowie dem Warnhinweis 2?
  4. Dieser Impfstoff enthält Polyethylenglykol / Makrogol (PEG) und Cholesterin!
    Meine Anmerkung zu PEG: In mehreren Veröffentlichungen wird auf die Giftigkeit von PEG hingewiesen. So schreibt Focus online in einem Beitrag von Luca Menne am 25.02.2019: “ Auch kritisch zu betrachten ist der Stoff Ethylenoxid, der zur Herstellung von Polyethylenglycol verwendet wird. In Tierversuchen hat sich diese Substanz als krebserregend, erbgutverändernd und fruchtschädigend erwiesen.“ 
    Meine Frage zu Cholesterin: Wie schaut es bei den Menschen aus, die Cholesterinsenker einnehmen? Mit welchen Wirkungen ist zu rechnen?

Unabhängig von der Sicherheit oder Gefahr des neuen Impfstoffs stellt sich mir die grundsätzliche Frage nach der Logik der Impfstrategie unserer Regierung.

  1. Laut den Herstellerinformationen wurden nur Personen zwischen 16 und 55 Jahren für die Studie herangezogen. Zumindest werden keinerlei Daten für ältere Menschen erwähnt in der Phase 2 Studie. Es gibt also keinerlei Daten für ältere bis sehr alte Menschen und multipel erkrankte Menschen. Trotzdem möchte unsere Regierung mit genau dieser Gruppe beginnen!?
  2. Sowohl die Heinsberg-Studie https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/heinsberg-studie-das-lernen-wir-daraus-und-das-nicht/  aus dem Mai 2020 wie auch eine Studie zur Früherkennung des Typ-1-Diabetes bei Kindern in Bayern im Oktober 2020 https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117871/Bayern-Sechsmal-mehr-Kinder-mit-SARS-CoV-2-infiziert-als-gemeldet  kommen zu dem Schluss bzw. legen nahe, dass die tatsächliche Infektionszahl der Bevölkerung um das 5 bis 6-fache höher ist als der tatsächliche, vom RKI täglich veröffentlichte Wert. (Eine einfache Testung der Antikörper bzw. der Corona-spezifischen T-Zellen würde hier Klarheit schaffen. ) Dies würde bedeuten, dass anstelle von ca. 1.510.000 Menschen (RKI Stand 21.12.2020 0:00 Uhr) bereits 7.550.000 bis 9.060.000 Menschen infiziert sind/waren. Bis heute habe ich keine Informationen lesen können, wie unsere Regierung unnötige Impfungen vermeiden möchte, denn jeder, der infiziert war, müsste auch Antikörper bzw. T-Zellen haben und somit keine weitere Impfung benötigen.
  3. Die Impfung schützt vor einem eventuell schweren Verlauf der Erkrankung, aber nicht vor der Verbreitung. Auch eine geimpfte Person kann das Virus weiter geben! Dazu schreibt das RKI auf seiner Internetseite unter der Rubrik FAQ: „… Zudem ist noch nicht geklärt, in welchem Maße die Transmission (Erregerübertragung) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird.“ Frage: Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass, wenn es auch nur den geringsten Hinweis einer Verhinderung geben würde, es nicht unverzüglich vom RKI kommuniziert werden würde? Die Aussage eines Moderna-Chefarztes klingt zumindest nicht nach einer „Vermutung“: https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/modernas-corona-impfstoff-verhindert-nicht-unbedingt-virus-uebertragung-c/

Soweit meine Erkenntnisse. Wie sinnvoll diese Impfung ist, muss jeder für sich entscheiden und sollte es auch weiterhin frei entscheiden dürfen!

Ich wünsche allen ein glückliches Händchen bei Ihrer Entscheidung, ein frohes Weihnachtsfest und einen besinnlichen Rutsch in ein sicher ungewöhnliches 2021.